Katzen können Blut spenden

Katzen können zu echten Lebensrettern werden. Nicht nur bei uns Menschen kommt es vor, dass wir eine Bluttransfusion brauchen – auch Katzen, die in lebensbedrohliche Situationen kommen, sind auf Hilfe anderer Katzen angewiesen. Katzen können Blut spenden und damit Leben retten. Damit das funktioniert, ist aber unser Engagement gefragt.

Katzen können Blut spenden (Foto: cat's_101/ Flickr)

Katzen können Blut spenden (Foto: cat’s_101/ Flickr)

Mir war bis dato tatsächlich nicht bewusst, dass auch Katzen Blut spenden können. Doch neulich bin ich über einen Artikel auf www.derwesten.de gestolpert, der über eine Initiative berichtete, die sich genau diesem Thema angenommen hat.

Die Idee Blutspenden für Katzen

Schon vor sieben Jahren hat Silvio Fuchs mit seiner Frau die Initiative „Herzblut für Katzen“ ins Leben gerufen, so DerWesten. Es handelt sich hierbei um eine Blutspende-Datenbank für Katzen, die in Europa bisher einzigartig ist. Die Datenbank hat sich über die Jahre hinweg enorm entwickelt und führt jetzt deutschlandweit 3600 Tiere. Doch das sei längst nicht genug, erklärt Silvio Fuchs in DerWesten. Denn auch die Nachfrage ist enorm gestiegen. Pro Woche erhält die Initiative zwischen drei und vier Anfragen aus ganz Europa. Häufig benötigen Katzen eine Bluttransfusion infolge von Unfällen, bei Operationen oder chronischen Nierenleiden, berichtet Fuchs.

So funktioniert „Herzblut für Katzen“

Das Verfahren von „Herzblut für Katzen“ ist denkbar einfach: Wer eine potentielle Blutspende-Katze hat, meldet sich einfach bei herzblutfuerkatzen.de an. Bei der Registrierung werden Alter der Katze, Blutgruppe (wenn diese bekannt ist) und der Name der Katze gespeichert. Aber nicht jede Katze ist zum Blutspenden geeignet. So müssen sie mindestens 3,5 bis vier Kilo auf die Waage bringen und sollten zwischen einem und acht Jahre alt sein.

Ist eine Katze auf eine Blutspende angewiesen, schaut der Tierarzt in die Datenbank und sucht nach einem geeigneten Spender in der Umgebung. Wenn er Glück hat und fündig wird, wird der Katzenhalter kontaktiert. Dann kann er mit der Katze zu diesem Tierarzt gehen und die Katze kann Blut spenden. In der Regel werden einer Katze ungefähr 30 Milliliter Blut entnommen. Als Entschädigung bekommt die Katze im Übrigen einen kostenlosen Gesundheits-Check.

Fazit: Verbreitet es!

Ich muss sagen, das ist echt eine tolle Sache. Wenn mein Kater nicht schon „so alt“ wäre, würde ich ihn dort auch anmelden. Ich glaube, viel zu wenige Katzenhalter wissen überhaupt davon. Deshalb: Erzählt es unbedingt weiter.

Wer noch misstrauisch ist und der Sache nicht über den Weg traut, kann sich ja bei „Herzblut für Katzen“ genauer informieren. Auf der Seite wird über das Prinzip der Datenbank genauestens Auskunft gegeben und man findet sogar Erfahrungsberichte und Danksagungen.

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