Wurmkur für Katzen: Welche Methoden gibt es?

Da parasitäre Würmer häufig bei Katzen vorkommen, solltest du deine Katze regelmäßig entwurmen. Das Einnisten der Würmer im menschlichen Körper ist zwar eher selten, aber nicht unmöglich. Somit ist eine Wurmkur für Katzen quasi nicht nur ein Schutz für deinen Liebling, sondern auch für dich. Zur Verabreichung der Wurmkur stehen dir verschiedenste Möglichkeiten zur Verfügung.

Wurmkur für Katzen

Wurmkur für Katzen (Foto: Eirik Newth/ Flickr)

Um Katzen einen kontinuierlichen Schutz vor Würmern zu gewährleisten, sollten Wurmkuren sehr regelmäßig durchgeführt werden. Empfohlen wird von vielen Tierärzten bei Freigängern etwa alle drei Monate. Bei Wohnungskatzen genügt es, wenn du deine Katze 1-2 Mal im Jahr entwurmst. Die Wurmkur für Katzen kann durch mehrere Methoden durchgeführt werden. Viele Mittel erhältst du aber nur beim Tierarzt oder auf Rezept in der Apotheke. Bei diesen Wurmkuren handelt es sich dann aber auch um sogenannte Mittel mit Breitbandwirkung. Das heißt, sie wirken gegenüber verschiedenen Wurmarten und auch bei verschiedenen Entwicklungsstadien der Würmer. Dein Tierarzt kann dich diesbezüglich ausführlich beraten.

Wurmkur für Katzen durch Spritze

Diese Form der Wurmkur ist die einzige, die du nicht selbst vornehmen kannst. Dafür ist ein Besuch beim Tierarzt nötig. Der Vorteil ist aber, dass diese Katzen-Wurmkur mit einem kleinen Pieks in wenigen Sekunden erledigt ist – sie muss also nicht mehrmals hintereinander durchgeführt werden. Dennoch solltest du bedenken, dass ein Tierarztbesuch für Katzen eher unangenehm und mit Stress verbunden ist. Wie du den Tierarztbesuch angenehmer gestalten kannst, erfährst du hier.

Entwurmung durch Tablette

Bei der Tablette ist wohl die größte Herausforderung: Wie bekomme ich meine Katze dazu, diese auch zu schlucken? Das Problem ist nämlich, dass viele Katzen scheinbar riechen, wenn Tabletten im Spiel sind. So habe auch ich schon erlebt, egal, wie gut man die Tablette im Futter versteckt hatte, die Katze rührte es einfach nicht an. Aber das musst du wohl selbst testen. Von Vorteil ist auf jeden Fall, die Tablette zu zerkleinern und im Futter zu vermengen.
Eine andere Variante deiner Katze die Tablette zu verabreichen ist, sie ihr so tief in den Rachen zu stecken, dass ihr nichts anderes übrig bleibt, als sie herunterzuschlucken. In diversen Foren konnte ich zudem lesen, dass es bei einigen Katzen funktionierte, wenn die Tablette in Leckerlis versteckt wurde. Neben rohem Fleisch und Streichleberwurst soll vor allem Malzpaste zielführend sein. Diese klebrige Masse scheint den Geruch der Tablette irgendwie zu verdecken. Voraussetzung ist natürlich: Deine Katze mag Malzpaste.

Der Vorteil von Tabletten ist, dass sie relativ preisgünstig sind. Der Nachteil dieser Wurmkurmethode für Katzen ist jedoch, dass viele Tabletten mehrmals hintereinander verabreicht werden müssen.

Wurmkur als Paste oder Gel

Auch bei Pasten und Gels kommt es darauf an, die Katze dazu zu bringen, das Mittel zu schlucken. Der Vorzug im Vergleich zu Tabletten ist jedoch, dass viele Pasten in verschiedenen Geschmacks-richtungen erhältlich sind – daher werden sie von Katzen viel unproblematischer aufgenommen. Meist sind diese Formen der Wurmkur mit spritzenähnlichen Applikatoren verpackt. So kann man das Gel oder die Paste seitlich direkt ins Maul der Katze hineindrücken oder ihr direkt auf die Zunge schmieren. Bei einigen Katzen funktioniert es aber auch, wenn du die Paste einfach auf das Fell schmierst. Diese wird dann freiwillig abgeleckt – hoffentlich :-)

Spot-on

Das Spot-on-Präparat ist eine relativ neue Wurmkur-Methode für Katzen. Hierbei handelt es sich um ein Mittel, das einfach in den Nacken der Katze getropft wird. Von dort aus gelangt es dann direkt ins Blut. Die Anwendung ist also recht simpel und für die Katze wohl die stressfreiste Variante. Der Nachteil ist allerdings, dass es relativ kostenintensiv ist. Zudem vertragen nicht alle Katzen dieses Präparat, so dass es bei einigen zu Juckreiz oder Haarausfall kommen kann.

Wichtig ist, dass du bei der Entwurmung darauf achtest, welche Dosierung angewandt und in welchen Abständen das Mittel eingenommen werden muss. Für welche Methode du dich aber entscheidest, liegt bei dir. Im Endeffekt musst du einfach ausprobieren, welche Wurmkur für Katzen bei deinem Schmusetiger am besten funktioniert. Aber ich würde dir raten, bevor du deine Katze entwurmst, solltest du dich noch einmal eingehend von deinem Tierarzt beraten lassen.

2 Responses so far.

  1. Mara sagt:

    Oh ja Wurmkuren… Das ist wirklich ein elendiges Thema! Die beste Methode bei meinem Kater und mir ist tatsächlich die mit der Malzpaste und natürlich einer zerkleinerten Tablette!

  2. Lena sagt:

    Die Wurmkur ist aufjedenfall ein schwieriges Thema.

    Die meisten Wurmkuren sind leider richtige Chemiekeulen die auch die Katzen schädigen
    Allerdings gibt es inzwischen auch schonende biologische Wurmkuren für Katzen, auch wenn diese vielleicht nicht ganz so schnell wirken, aber Bio oder Chemie, das muss wohl letztenendes jeder Katzenhalter für sich ausmachen.

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