Bachblüten für Katzen: Teil 2 – Wirkung der Essenzen

Katzenhalter, die bei ihrer Katze Bachblüten einsetzen wollen, sollten wissen, welche Essenzen sie benötigen. Hier erhältst du eine vollständige Liste aller 38 Essenzen und ihrer Wirkung.

Bachblüten für Katzen Essenzen
Bachblüten für Katzen Teil 2: Die Essenzen & ihre Wirkung

Im vorherigen Artikel „Bachblüten für Katzen: Teil 1 – Therapie und Dosierung“ hatte ich zunächst darüber gesprochen, woher die Bachblüten überhaupt kommen, wann sie bei Katzen eingesetzt, wie sie verabreicht und dosiert werden. Nun soll es im zweiten Teil darum gehen, die 38 Essenzen der Blüten näher zu betrachten.

Bachblüten für Katzen: Die 38 Essenzen

Der britische Forscher Dr. Edward Bach, auf den die Bachblüten-Therapie zurückzuführen ist, geht davon aus, dass sich jede Krankheit des Körpers aus einer Gleichgewichtsstörung der Seele entwickelt. Er benennt genau „38 disharmonische Seelenzustände der menschlichen Natur“ und weist diesen verschiedene Blüten oder andere Pflanzenteile zu. Durch ein spezielles Potenzierungsverfahren, bei dem die Pflanzen in Wasser gelegt oder gekocht werden, können sie ihre Schwingungen übertragen. Durch Verdünnung der Tinktur erhält man die Essenzen, die zur Harmonisierung beitragen sollen.

Kategorisierung der Bachblüten Essenzen

Edward Bach hat 37 Essenzen aus Blüten und eine aus Fels-Quellwasser bestimmt. Hinzu kommt ein so genannter Notfalltropfen, der aus 5 Essenzen zusammengestellt ist.

Darüber hinaus lassen sich die Essenzen in sieben Gruppen gliedern, die stellvertretend für bestimmte Gemütszustände stehen:

  • Angst
  • Einsamkeit
  • Niedergeschlagenheit
  • fehlendes Interesse an der Gegenwart
  • Überempfindlichkeit
  • Unsicherheit
  • übertriebene Sorge um Andere

Damit du weißt, welche Bachblüten für deine Katze geeignet sind, sollen im Folgenden jede Essenz und deren Einsatzgebiet erläutert werden.

Bachblüten für Katzen Agrimony
AGRIMONY: DIE EHRLICHKEITSBLÜTE

1. Agrimony: Die Ehrlichkeitsblüte

Hinter dem Namen verbirgt sich ein Rosengewächs, das als Gemeiner Odermennig bezeichnet wird.

Verhalten: Die Katze geht jeder Art von Problemen und Konfrontation aus dem Weg, sie duckt sich und steckt immer zurück. Sie will in Frieden und Harmonie leben. Mit Missstimmungen kommt sie nicht gut klar.

Wirkung: Die Katze soll ausgeglichener sein und ihren Gefühlen mehr Raum lassen. Sie duckt sich nicht mehr des Friedens Willen.

2. Aspen: Die Ahnungsblüte / Angstblüte

Es handelt sich um die Espe (auch Zitterpappel genannt), ein Weidengewächs.

Verhalten: Die Katze ist von Ängsten geplagt, die scheinbar unbegründet sind. Z.B. hat sie Angst im Dunkeln, vor Fremden und erschrickt sich bei jeder Kleinigkeit. Selbst im Schlaf schreckt sie ständig auf.

Wirkung: Durch Aspen wird sie gelassener in den sonst angstmachenden Situationen.

3. Beech: Die Toleranzblüte

Hinter dem Namen verbirgt sich die Rotbuche.

Verhalten: Der Einsatz dieser Bachblüten ist bei Katzen, die engstirnig sind, sinnvoll. Es muss alles nach ihrer Pfeife tanzen, sie zeigt keine Toleranz gegenüber anderen Katzen oder Menschen. Sie reagiert mit Protest und Aggressivität.

Wirkung: Die Akzeptanz wird gesteigert, sie wird deutlich sanfter.

Bachblüten für Katzen Centaury
4. CENTAURY: DIE BLÜTE DES DIENENS

4. Centaury: Die Blüte des Dienens

Das Gewächs ist ein Tausendgüldenkraut und gehört zur Familie der Enziangewächse.

Verhalten: Die Katze ist lieb und nett, aber unterwürfig. Sie lässt sich von Artgenossen vom Futternapf oder der Kuscheldecke vertreiben. Sie wird hin- und hergeschubst und lässt es über sich ergehen.

Wirkung: Die Bachblütentherapie soll ihr dabei helfen, mutiger zu werden und auch mal Konter zu geben.

5. Cerato: Die Intuitionsblüte

Es handelt sich um ein Bleiwurzgewächs, das auch Hornkraut genannt wird.

Verhalten: Das Gewächs kann bei Katzen angewendet werden, die wenig Selbstvertrauen haben. Man sieht am Verhalten, dass sie oftmals gehemmt und unschlüssig ist, sich für eine Sache zu entscheiden.

Wirkung: Cerato wirkt positiv auf das Selbstvertrauen, im besten Fall ergreift die Katze auch mal Eigeninitiative.

6. Cherry Plum: Die Gelassenheitsblüte

Die Kirschpflaume ist der Familie der Rosengewächse zuzuordnen.

Verhalten: Die Katze ist äußerst gestresst, steht immer unter Strom und wirkt sehr angespannt. Sie neigt zu sehr plötzlichen und heftigen Wutanfällen (Temperamentsausbrüchen). Grund dafür sind aber starke innere Ängste.

Wirkung: Durch die Einnahme von Cherry Plum wird die Katze gelassener und die temperamentvollen Ausbrüche werden seltener, da eine innere Entkrampfung stattfindet.

7. Chestnut Bud: Die Lernblüte

Die Lernblüte gehört zu den Seifenbaumgewächsen und ist eine Rosskastanie.

Verhalten: Die Katze macht immer und immer wieder die gleichen Fehler. Sie ist nicht dazu fähig, aus ihren Erfahrungen zu lernen. Entweder, weil sie zu hastig, zu ungeduldig ist oder weil sie lernschwach oder unkonzentriert ist.

Wirkung: Die Lernblüte soll bei der Konzentration unterstützend wirken, so dass Erfahrungen bewusster verarbeitet werden und die Katze zukünftig Fehler vermeidet.

Bachblüten für Katzen Chicory
8. CHICORY: DIE BEZIEHUNGSBLÜTE / MÜTTERLICHKEITSBLÜTE

8. Chicory: Die Beziehungsblüte / Mütterlichkeitsblüte

Sie ist unter dem Namen gemeine Wegwarte bekannt und kommt aus der Familie der Korbblütler.

Verhalten: Ungeteilte Aufmerksamkeit ist das, was die Katze will. Mit weniger Zuwendung gibt sie sich nicht zufrieden. Sollte der Katzenbesitzer nicht die gewünschte Zuneigung zeigen, reagiert sie mit Protest.

Wirkung: Durch Chicory wird das aufdringliche Verhalten abgeschwächt.

9. Clematis: Die Realitätsblüte

Es handelt sich um die Gewöhnliche Waldrebe, die zu den Hahnenfußgewächsen gehört.

Verhalten: Die Katze wirkt fast apathisch, schleicht schläfrig und teilnahmslos durch die Wohnung und kann sich für nichts wirklich begeistern. Sie nimmt weder den Katzenhalter noch andere Menschen oder Tiere in ihrer Umwelt wahr.

Wirkung: Durch die Einnahme von Clematis zeigt die Katze deutlich mehr Interesse, sie wird agiler und tritt in Interaktion mit ihrer Umwelt.

10. Crab Apple: Die Reinigungsblüte

Der Holzapfel wird den Rosengewächsen zugeordnet.

Verhalten: Die Katze ist übermäßig reinlich, man könnte sagen, sie hat einen Putzfimmel, was ihre Körperpflege angeht. Bezüglich des Katzenklos ist sie penibel, sie geht nur hinein, wenn es unbenutzt ist.

Wirkung: Mit der Bachblüten Therapie wird das Reinlichkeitsverhalten auf ein Normalmaß heruntergeschraubt.

Hinweis: Crab Apple kann zudem nach Krankheiten den Heilungsprozess fördern.

11. Elm: Die Verantwortungsblüte

Die Englische Ulme gehört zur Familie der Ulmengewächse.

Verhalten: Elm kommt bei Katzen zum Einsatz, die sich von einer starken Katze zu einer schwachen, unsicheren Katze entwickelt haben. Ihr Selbstvertrauen ist vollkommen verschwunden, sie wirken erschöpft –wie wir Menschen kurz vor einem Burnout.

Wirkung: Die Therapie soll der Katze Ihre psychische und physische Kraft zurückgeben, so dass sie quasi wieder die „Alte“ wird.

Bachblüten für Katzen Gentian
12. GENTIAN: DIE GLAUBENSBLÜTE

12. Gentian: Die Glaubensblüte

Es handelt sich um den Bitteren Fransenenzian oder auch Herbstenzian genannt.

Verhalten: Die Katze ist von Grund auf skeptisch, ängstlich und sehr zurückhaltend – vor allem, wenn man sie mit neuen Situationen konfrontiert. Sie weicht zudem vor Menschen zurück, lässt sich nicht gern streicheln. Oft sind Traumata bzw. negative Erfahrungen die Ursache.

Wirkung: Das Kätzchen ist deutlich positiver gestimmt, hat weniger Misstrauen und wird auch Menschen gegenüber zutraulicher.

13. Gorse: Die Hoffnungsblüte

Die Gorse ist ein Gewöhnlicher Stechginster, der zu den Schmetterlingsblütengewächsen gehört.

Verhalten: Häufig sind es Tiere, die an chronischen Krankheiten leiden. Sie haben vollständig resigniert. Sie zeigen weder Interesse an Futter noch an Körperpflege, sie sind dauermüde und kraftlos.

Wirkung: Mit der Bachblüten-Therapie schöpft die Katze neuen Lebensmut.

14. Heather: Die Identitätsblüte

Heather ist ein Schottisches Heidekraut, das auch als Besenkraut bezeichnet wird.

Verhalten: Am liebsten steht die Katze im Mittelpunkt und bekommt vom Katzenhalter die ungeteilte Aufmerksamkeit. Das bedeutet, sie ist wahnsinnig ungern allein – das zeigt sie dann auch mit häufigem Miauen.

Wirkung: In der Therapie lernt sie, sich zurückzunehmen und auch mal ohne den Besitzer klarzukommen.

15. Holly: Die Herzöffnungsblüte

Es handelt sich um die Gewöhnliche bzw. Europäische Stechpalme.

Verhalten: Ein Chaos der Gefühle, bei dem Eifersucht und Misstrauen eine große Rolle spielen, führt zu unkontrolliertem, boshaftem Verhalten. Tritt häufig auf, wenn neue Mitbewohner – sowohl Mensch als auch Tier – einziehen.

Wirkung: Die Katze zeigt sich weniger eifersüchtig und lernt, neue Artgenossen usw. zu akzeptieren.

Bachblüten für Katzen Honeysuckle
16. HONEYSUCKLE: DIE VERGANGENHEITSBLÜTE

16. Honeysuckle: Die Vergangenheitsblüte

Hinter dem Namen steckt das Echte Geißblatt.

Verhalten: Die Katze kommt mit den neuen Lebensumständen nicht klar (Z.B. Umzug, anderer Besitzer). Sie verkriecht sich, spielt nicht, frisst manchmal auch nicht und trauert dem Vergangenen nach. Sie möchte sich nicht auf die neue Situation einlassen.

Wirkung: Durch die Bachblüten-Therapie kann sie das Vergangene verarbeiten und hinter sich lassen. Sie schaut nach vorn und öffnet sich für die Gegenwart.

17. Hornbeam: Die Spannkraftblüte

Die Blüte gehört zu den Birkengewächsen und heißt Hainbuche bzw. Weißbuche.

Verhalten: Die Katze zeigt sich kraftlos, unmotiviert und erschöpft. Der Zustand ist mit dem Montagmorgen-Gefühl, das viele Menschen empfinden, vergleichbar.

Wirkung: Hornbeam bewirkt neue Motivation und sorgt dafür, dass die Katze wieder in die Gänge kommt.

18. Impatiens: Die Zeitblüte / Geduldsblüte

Dahinter steckt das Drüsige oder auch Indische Springkraut.

Verhalten: Der Stubentiger zeigt ein gereiztes und nervöses Verhalten und neigt dazu, in bestimmten Situationen übermäßig zu reagieren.

Wirkung: Mithilfe der Bachblüte wird die Katze ruhiger und weniger hektisch. Die überschießenden Reaktionen werden deutlich seltener, die Katze lernt, abzuwarten.

19. Larch: Selbstvertrauensblüte / Selbstverantwortungsblüte

Larch ist ein Kieferngewächs und allgemein als Europäische Lärche bekannt.

Verhalten: Die Katze ist nicht nur schüchtern – ihr fehlt es an Selbstvertrauen. Lebt sie in einer größeren Gruppe, ist sie diejenige, die sich als erste zurückzieht.

Wirkung: Larch hilft der Katze, ihr Selbstwertgefühl aufzubauen.

Bachblüten für Katzen Mimulus
20. MIMULUS: DIE TAPFERKEITSBLÜTE

20. Mimulus: Die Tapferkeitsblüte

Es handelt sich um die Gefleckte Gauklerblume, die zu den Braunwurzgewächsen zählt.

Verhalten: Bei der Katze zeigen sich viele kleine Ängste, z.B. vor Gewitter, vor Autos, Besuch oder den Tierarzt. In den entsprechenden Situationen verkriecht sie sich in Ecken, in denen sie auch unentdeckt und unerreichbar bleibt.

Wirkung: Mit der positiven Wirkung der Bachblüte überwindet sie ihre Ängstlichkeit.

21. Mustard: Die Lichtblüte

Mustard ist als Acker-Senf bzw. Wilder Senf bekannt und gehört zu den Kreuzblütengewächsen.

Verhalten: Es kommt zu ganz plötzlichen Phasen, in denen die Katze ohne erkennbaren Grund sehr traurig und niedergeschlagen, geradezu depressiv wirkt. Sie kann sich zu nichts motivieren, igelt sich ein.

Wirkung: Durch Mustard erscheint das Gemüt der Katze wieder gelassener und heiterer.

22. Oak: Die Ausdauerblüte

Sie wird bei den Buchengewächsen eingeordnet und ist allgemein als Stiel-Eiche bekannt.

Verhalten: Man kann die Katze als kraftlosen Kämpfer ansehen. Sie wird ständig überfordert, gibt aber partout nicht auf, obwohl sie längst am Ende ihrer Kräfte ist.

Wirkung: Die Katze lernt in der Bachblütentherapie besser mit ihren Kräften umzugehen und sie richtig einzuteilen.

23. Olive: Die Regenerationsblüte

Wie der Name verrät, verbirgt sich hinter der Bachblüte der Europäische Ölbaum bzw. Olivenbaum.

Verhalten: Infolge einer schweren Krankheit, die sowohl physischer als auch psychischer Natur sein kann, ist die Katze mit ihren Kräften am Ende. Sie hat keine Lebenslust, ist ausgebrannt und will einfach nur noch ihre Ruhe.

Wirkung: Für die Rekonvaleszenz-Zeit ist Olive ein bewährtes Hilfsmittel. Die Katze regeneriert sich damit deutlich besser. Sie schöpft neue Kraft, aber auch neue Lebensfreude.

Bachblüten für Katzen Pine
24. PINE: DIE BLÜTE DER SELBSTAKZEPTANZ

24. Pine: Die Blüte der Selbstakzeptanz

Hinter der Bachblüte verbirgt sich die Gewöhnliche Kiefer.

Verhalten: Das Tier erweckt den Eindruck, als sei es von Schuldgefühlen und einem schlechten Gewissen geplagt. Bei Tadel, reagiert es übermäßig empfindsam und verkriecht sich für längere Zeit. Häufig ist bei diesen Katzen infolge der Unsicherheit ein übermäßiges Putzverhalten anzutreffen.

Wirkung: Durch den Einsatz von Pine soll die Katze mehr Selbstvertrauen gewinnen. Sie behält aber ihr vorsichtiges Wesen.

25. Red Chestnut: Die Abnabelungsblüte

Hierbei handelt es sich um die Fleischrote Rosskastanie.

Verhalten: Die Bindung zu einem Menschen oder anderen Tier ist viel zu stark ausgeprägt. Entfernt man sich von ihr, wird die Katze panisch.

Wirkung: In der Therapie lernt die Katze, loszulassen und ihre übermäßige Fürsorge / Anhänglichkeit abzustreifen.

26. Rock Rose: Die Eskalationsblüte

Dahinter steckt das Gelbe Sonnenröschen, das zu der Familie der Zistrosengewächse gehört.

Verhalten: Es kommt immer wieder zu plötzlichen Panikattacken und Angstzuständen, die der Katze zu schaffen machen. Sie ist in diesen Momenten wie gelähmt und zittert häufig wie Espenlaub.

Wirkung: Die Krisensituationen werden besser bewältigt.

Bachblüten für Katzen Water
27. ROCK WATER: DIE „FLEXIBILITÄTS“-BLÜTE

27. Rock Water: Die „Flexibilitäts“-Blüte

Dieser Bachblütentherapie liegt genau genommen keine Blüte, sondern Wasser aus heilenden Quellen zugrunde.

Verhalten: Die Katze zeigt Gewohnheiten und Verhaltensmuster, von denen sie einfach nicht abweichen will/ kann, insbesondere wenn es um Veränderungen geht. Sie zeigt sich generell äußerst verkrampft.

Wirkung: Sie löst sich von ihren Fixierungen, wirkt deutlich entspannter und kann auch mit Neuerungen besser umgehen.

28. Scelanthus: Die Balanceblüte

Es handelt sich um ein Nelkengewächs, welches als Einjähriger Knäuel bezeichnet wird.

Verhalten: Auffallend sind die starken Stimmungsschwankungen der Katze. Während sie im einen Moment das Kuscheln genießt, ist sie im nächsten Augenblick auf Krawall gebürstet und beißt. Was ihr fehlt, ist innere Ausgeglichenheit.

Wirkung: Genau diese wird mithilfe der Bachblütentherapie zurückgefunden. Das sprunghafte Verhalten geht zurück.

29. Star of Bethlehem: Die Trostblüte

Dahinter verbirgt sich der Doldige Milchstern, der den Liliengewächsen zuzuordnen ist.

Verhalten: Die Katze hat in der Vergangenheit ein Trauma erlitten, welches psychischer oder physischer Natur sein kann. Sie kann es einfach nicht verarbeiten und leidet sehr darunter.

Wirkung: Die Trostblüte soll bei der Verarbeitung unterstützend wirken, selbst wenn das Ereignis sehr lange zurückliegt. Es ist eine bewährte Bachblüte, die seelische Kraft gibt und einen besseren Umgang mit unangenehmen Situationen ermöglichen soll.

30. Sweet Chestnut: Die Erlösungsblüte

Die Erlösungsblüte ist als Esskastanie bekannt.

Verhalten: Häufig bei Tieren anzutreffen, die im Tierheim waren (sind) oder eine lange Krankheit bzw. eine andere schlimme Zeit hinter sich haben. Für die Katze scheint alles ausweglos und hoffnungslos. Sie hat komplett resigniert, wirkt lethargisch.

Wirkung: Die Katze kann wieder motiviert werden, sie zeigt wieder innere Bereitschaft.

31. Vervain: Die Begeisterungsblüte

Vervain ist ein Eisenkraut.

Verhalten: Die Katze ist hyperaktiv und möchte jedem ihren Willen geradezu aufzwingen. Man könnte sogar sagen, sie wirkt ein wenig fanatisch, weil sie immer beschäftigt und bespaßt werden will.

Wirkung: Die Bachblüte soll dabei helfen, dass sie weniger aufdringlich ist und etwas mehr Ruhe gewinnt.

Bachblüten für Katzen Vine
32. VINE: DIE AUTORITÄTSBLÜTE

32. Vine: Die Autoritätsblüte

Es handelt sich bei der Autoritätsblüte um die Echte Weinrebe.

Verhalten: Die Katze ist dominant, herrisch und arrogant – quasi ein kleiner Tyrann. Sie zwingt jedem ihren Willen auf, wenn sie den nicht bekommt, reagiert sie mit Gewalt.

Wirkung: Sie lernt, was es heißt, Akzeptanz gegenüber Artgenossen zu zeigen, ihr dominantes Verhalten geht zurück.

33. Walnut: Die Verwirklichungsblüte

Der Echte Walnussbaum wird teilweise auch als Geburtshelfer bezeichnet.

Verhalten: Dem Verhalten ist eine Veränderung vorausgegangen – neue Bezugspersonen, neue Umgebung, neue Artgenossen oder andere Tiere, eine Geburt, Kastration usw. Die Katze wirkt desorientiert, irgendwie verändert und auch verunsichert.

Wirkung: Walnut kann für einen besseren Umgang mit der neuen Situation sorgen.

34. Water Violet: Die Kommunikationsblüte

Die Wasserfeder gehört zu den Primelgewächsen.

Verhalten: Die Außenwirkung der Katze ist durch Stolz, Unnahbarkeit und vielleicht auch Überlegenheit geprägt. Sie ist ein klassischer Einzelgänger, der sowohl andere Katzen als auch Menschen auf Distanz hält.

Wirkung: Die Katze wird mithilfe der Bachblüten-Therapie aufgeschlossener und offener gegenüber Menschen und anderen Katzen und sucht sogar den Kontakt.

35. White Chestnut: Gedankenblüte

Dahinter steckt wieder eine Rosskastanien-Art – die Gewöhnliche Rosskastanie.

Verhalten: Die Katze ist sehr unruhig, wirkt unentspannt und es fehlt ihr womöglich an Konzentration.

Wirkung: Die Gedankenblüte sorgt für Ausgeglichenheit und innerliche Ruhe.

36. Wild Oat: Die Berufungsblüte

Die Berufungsblüte ist bei den Rispengrasgewächsen einzuordnen und wird als Waldtrespe bezeichnet.

Verhalten: Mal hü, mal hott – die Katze weiß nicht, was sie will, sie ist ungeduldig und es fehlt ihr an Ausdauer. Innerlich ist sie zersplittert und unzufrieden, weil es ihr an Zielvorstellungen mangelt.

Wirkung: Sie kann mithilfe der Therapie Ziel für sich bestimmen und wird dadurch geduldiger und hat mehr Durchhaltevermögen.

Bachblüten für Katzen Rose
37. WILD ROSE: DIE BLÜTE DER LEBENSLUST

37. Wild Rose: Die Blüte der Lebenslust

Sie wird als Hundsrose bzw. Heckenrose bezeichnet.

Verhalten: Häufig bei Katzen mit schweren Krankheiten anzutreffen: Das Tier wirkt apathisch, hat keine Lebenslust, kein Interesse an nichts.

Wirkung: Durch Wild Rose findet die Katze ihre Lebensfreude und Energie wieder. Zudem ist sie bereit, wieder mit ihrer Umwelt in Kontakt zu treten.

38. Willow: Die Schicksalsblüte

Bei der Bachblüte Willow handelt es sich um eine Dotterweide.

Verhalten: Die Katze ist mürrisch und schlecht drauf, was sich in häufigem Knurren und Fauchen widerspiegelt. Ihren Groll richtet sie gegen alles und jeden.

Wirkung: Willow hat eine aufhellende Wirkung für den Gemütszustand der Katze, sie ist weniger mies drauf.

39. Rescue Remedy: Der Notfalltropfen

Es handelt sich um den zu Beginn angesprochenen Notfalltropfen. Dieser enthält eine Kombination aus den folgenden 5 Blütenessenzen: Clematis, Cherry Plum, Impatiens, Rock Rose und Star of Bethlehem.

Verhalten: Die Katze ist durch einen Schock oder Schreck völlig aus dem Gleichgewicht geraten.

Wirkung: Die Tropfen helfen dabei, dass die Katze in solch einem Notfall wieder schnell zu sich findet.

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