Filmtipp: „Bob, der Streuner“ erobert 2017 Kinoleinwand

Vom Bestseller zum Kassenschlager? „Bob, der Streuner“ hat es 2017 in die Kinos geschafft. Den Trailer, alle Infos zum Film & den Schauspielern und, ob sich der Kinobesuch lohnt, erfährst du hier!

Bob, der Streuner Kino
Bob, der Streuner kommt Januar 2017 ins Kino

UPDATE: 17.01.2017

Filmkritik: Lohnt sich der „Bob, der Streuner“-Kinobesuch?

Ja, ja und nochmals ja! Zumindest, wenn man etwas für Katzen und rührende Geschichten übrig hat. Ich war am vergangenen Sonntag mit meinem Mann in der Vorstellung und wir hatten einen wundervollen Abend.

Ich muss gestehen, meine Erwartungshaltung war eigentlich gar nicht so groß. Ich hatte tatsächlich Angst, dass Bobs Geschichte einen viel zu großen Hollywood-Stempel aufgedrückt bekommt. Natürlich haben die Macher des Films auch eine kleine Liebesgeschichte drumherum gesponnen, aber sie hat die eigentliche Story eben nicht verdrängt. Dieser Spagat ist also recht gut gelungen.

Überrascht war ich zum einen von dem Schauspieler Luke Treadaway, der in die Rolle von James schlüpfte. Ich fand ihn unheimlich überzeugend. Wie er diesen ständigen inneren Kampf der Drogensucht umgesetzt hat, war wirklich beeindruckend. Zum anderen fand ich die außergewöhnliche Kameraführung wunderbar. So bekam man häufig tolle Nahaufnahmen zu sehen oder durfte die Welt aus den Augen von Bob betrachten. Damit hatte einen das Katzenfieber dann auch schon gepackt. Und obwohl man ja weiß, dass die Geschichte mit Bob und James gut ausgehen wird, fieberte man die ganze Zeit mit ihnen und ihrem Schicksal mit. Untermalt wird das Ganze mit wundervoller Singer-Songwriter-Musik!

FAZIT: Ich habe 100 Minuten lang viel gelacht und geweint und alles gleichzeitig! Ich kann jedem den Film „Bob, der Streuner“ einfach nur ans Herz legen!

URSPRÜNGLICHER ARTIKEL VOM 17.12.16

„Bob, der Streuner“ kommt ins Kino

Katzenfreunde und insbesondere Fans des Bestseller-Romans „Bob, der Streuner“ von James Bowen können sich auf einen wunderbaren Jahresstart freuen. So wurde der weltweite Bestseller, der in Deutschland 27 Wochen lang die Bestsellerlisten anführte, nun endlich verfilmt. Er kommt zu Beginn des neuen Jahres in die Kinos, sozusagen als gelungener Jahresauftakt. Hierzulande ist der offizielle Start am 12. Januar 2017. Also rot im Kalender markieren!

Die harten Fakten: Regie & Schauspieler

„…der absolut surrealste Moment war, als Bob und ich über ein Filmset liefen, das uns selbst darstellte, wie wir auf den Straßen von Islington und Covent Garden saßen, Musik machten und den Big Issue verkauften.“, so beschreibt James Bowen, wie merkwürdig sich dieser unglaubliche Erfolg anfühlt. (Zitat von der Webseite http://www.bobderstreuner-film.de/buch/)

Auch wenn James Bowen in dem Buch seine eigene, wahre Geschichte erzählt hat – auf der Leinwand wird er nicht derjenige sein, der sie auch spielt. Diese Aufgabe hat er dann doch lieber einem Profi überlassen. In die Rolle des James schlüpfte der britische Schauspieler Luke Treadaway. Bekannt ist er aus Filmen wie Unbroken (2014) oder Cheerful Weather for the Wedding (2012), er steht aber auch viel auf der Theaterbühne. An seiner Seite wird Ruta Gedmintas – die im Übrigen im wirklich Leben auch die Frau an seiner Seite ist – als Betty zu sehen sein.

Damit der Film ebenso durch die Decke geht, wie das Buch, wurden zumindest in Sachen Regie die besten Voraussetzungen geschaffen. Denn auf dem Regiestuhl saß der spätestens durch „James Bond 007 – Der Morgen stirbt nie“ bekannte gewordene Regisseur Roger Spottiswoode. Dieser hatte sich bereits vor vielen Jahren einer Mensch-Tier-Geschichte angenommen, als er „Scott & Huutsch“ mit Tom Hanks in der Hauptrolle auf die Leinwand brachte.

Bob, der Streuner Kino Infos
Bob und James – eine tierisch gute Freundschaft! (Collage aus Trailer-Screenshots)

Die Story von Bob und James

Für alle, die das Buch noch nicht gelesen haben, hier eine kurze Zusammenfassung der Handlung: James ist schwer damit beschäftigt, sein Leben wieder auf die Reihe zu kriegen: Ein Ex-Junkie auf Entzug, der als Straßenmusiker täglich ums Überleben kämpft. Durch das unglaubliche Engagement seiner Betreuerin ergattert er überraschend eine Sozialwohnung. Genau dort nimmt die tiefgreifende Wende seines Lebens seinen Anfang. Denn eines Tages steht ein roter, völlig abgemagerter und verwundeter Kater vor seiner Tür. Von seiner Nachbarin Betty wird dieser kurzerhand auf den Namen Bob getauft. Obwohl James selbst nie weiß, wie er den nächsten Tag schaffen soll, nimmt er sich des Katers an und päppelt ihn auf. Als er Bob zurück in die Freiheit schicken will, hat er die Rechnung ohne den Kater gemacht. Der fühlt sich bei James nämlich pudelwohl und will bleiben…Eine rührende Geschichte zwischen Mensch und Katze nimmt ihren Lauf!

Wie Spottiswoode die Geschichte bildlich umsetzt, kannst du im folgenden Trailer sehen.

Ich finde, das ist ein super Vorgeschmack! Ich hab jetzt schon richtig Lust, ins Kino zu gehen und finde es fast etwas schade, dass sie den Starttermin nicht in die Weihnachtszeit gelegt haben.

Soundtrack zum Film „Bob, der Streuner“

Den Soundtrack zum Kinofilm hat der australische Komponist David Hirschfelder geschrieben. Er erhielt in der Vergangenheit bereits zwei Oscar-Nominierungen für seine Musik zu anderen Filmen. Auf dem Soundtrack sind insgesamt 16 Songs zu hören. Darunter sind auch die sechs Tracks, die James im Film auf der Straße zum Besten gibt. Die Songs stammen aber nicht aus der Feder von James Bowen, denn sie wurden eigens für die Verfilmung von Charlie Fink (Bandleader von Noah and the Whale) geschrieben.
Solltest du nach deinem Kinobesuch, also nicht nur Bob, sondern auch der Musik verfallen sein, kannst du dir den Soundtrack z.B. bei Amazon online bestellen.

Ein Gedanke zu „Filmtipp: „Bob, der Streuner“ erobert 2017 Kinoleinwand

  • 18. Januar 2017 um 09:21
    Permalink

    Hallo Maria,

    toller Überblick über die Geschichte, der Lust macht, sich den Film auch anzuschaun. In meinem Fall habe ich ihn tatsächlich auch kürzlich im Kino gesehen. Deiner Einschätzung stimme ich 100%ig zu. Bob der Streuner ist ein wahnsinnig mitreißender und zugleich ehrlicher Film über einen Traum, aus dem eigenen Lebenssumpf auszubrechen. Besonders spannend für mich war, wie James immer wieder durch Pech sowie äußere Einflüsse plötzlich vor größeren Problemen stand; er aber gleichzeitig auch durch seinen unbändigen Willen immer wieder auf ihm wohl gesonnene Menschen gestoßen ist. Ich liebe Filme mit Happy End 🙂 Von mir bekommt er auch eine klare Empfehlung, ihn anzuschaun.

    Liebe Grüße
    Marco

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