Scottish Fold: Die umstrittene Faltohrkatze

Kennzeichen der knuddeligen Scottish Fold sind ihre gefalteten Ohren. Wie die Ohren zustande kommen und warum die Faltohrkatze so umstritten ist, findest du hier heraus!

Scottish Fold
Die Ohren sind das Erkennungsmerkmal der Scottish Fold

Herkunft der Scottish Fold

Als Geburtsstunde der Faltohrkatze gilt das Jahr 1961, als sie erstmals auf einem schottischen Bauernhof entdeckt wurde.

Es gibt jedoch Vermutungen, dass es bereits Ende des 19. Jahrhunderts in China eine Katzenrasse mit hängenden Ohren gegeben hat. Der französische Autor, Tierarzt und Professor der National Veterinary School of Lyon Charles Ernest Cornevin hatte genau dieses Merkmal in einem seiner Schriften erwähnt. Im „Traktakt der Tierkunde“ hatte er 1897 Katzen beschrieben, die kurzes Fell und Faltohren trugen und in China gemästet wurden, um sie anschließend zu verzehren.
Einige gehen davon aus, dass sie dann mit Briten auf einem Segelschiff nach Großbritannien gebracht wurde.

Dennoch: Als Ursprung für die Rasse gilt das kleine weiße Kätzchen mit gefalteten Ohren vom Bauernhof der Familie McRae (1961). Aufgefallen war das außergewöhnliche Kätzchen dem Schäfer William Ross, einem Nachbar aus Tayside. Er und seine Frau Mary gaben der Katze den Namen Susie, sie gilt heute als Stammmutter der Scottish Fold. Susie brachte Snooks und diese wiederum aus einer Kreuzung mit einem BKH-Kater Snowball zur Welt. Beide hatten ebenfalls weißes Fell und hängende Ohren. Die gezielte Zucht nahm ihren Anfang.

Gezielte Zucht der Faltohrkatze

Schon bald, nämlich 1966, wurde die Katze als eigenständige Rasse vom GCCF (Governing Council of the Cat Fancy) anerkannt. Ihren Namen erhielt sie durch ihr unübersehbares Alleinstellungsmerkmal, die „folded ears“ (gefalteten Ohren). Viele Züchter hatten die neue Rasse jedoch sehr kritisch beäugt, da durch das dominante Gen Fd (dies ist für die gefalteten Ohren verantwortlich) gesundheitliche Probleme aufgetreten sein sollen. Es soll Fälle von Anomalien bzw. Missbildungen an Gelenken, Gliedmaßen und Schwanz gegeben haben. Zudem wurde vermutet, dass auch Taubheit und Ohrmilbenbefall vermehrt auftraten. Damit stand die Anschuldigung der Qualzucht im Raum, die nicht zweifelsfrei ausgeräumt werden konnte. Der GCCF zog daraufhin konsequent im Jahr 1974 seine Anerkennung zurück.

Die Zucht in den USA

Zuvor hatte Mary Ross aber einige ihrer Scottish Fold Katzen in die USA geschickt. Nachdem Neil Todd (Ph.D. vom Carnivore Genetics Research Center in Newtonville, Massachusetts) das Interesse an der Katzenrasse verlor, widmete sich ihnen Sally Wolfe Peters. Die Züchterin Peters aus Pennsylvania hatte bis dato Manx gezüchtet. Nun kreuzte sie eine faltohrige Katze mit einem Exotic Shorthair Kater und hatte damit Erfolg. Ihre Bemühungen werden als Beginn der Schottischen Faltkatze in den USA angesehen. Die neue Rasse erfreute sich sehr schnell großer Beliebtheit und wurde 1973 von ACA (American Cat Association) und ACFA (American Cat Fanciers Association) sowie 1974 vom CFA (Cat Fanciers‘ Association) anerkannt. Ebenso der TICA (The International Cat Association) akzeptiert sie als eigenständige Rasse.

Um das Risiko gesundheitlicher Probleme zu minimieren, müssen Züchter aber immer eine Faltohrkatze mit einer BKH, American Shorthair oder Exotic Shorthair kreuzen.

In Europa lag und liegt der Fall etwas anders. Die Katze kehrte zwar in den 1980er Jahren nach Frankreich und Belgien zurück. Allerdings fehlt die Akzeptanz in vielen europäischen Zuchtverbänden bis heute. Weder der Verband FIFe noch der GCCF lassen die Scottish Fold zu. Infolgedessen ist die Zahl der Züchter in Europa nicht so riesig. Außerhalb der USA ist die Rasse also bei weitem nicht so verbreitet, wie beispielsweise die BKH.

Zucht in Deutschland verboten?

Qualzuchten werden in Deutschland über §11b des Tierschutzgesetzes geregelt. Dieser besagt:

„(1) Es ist verboten, Wirbeltiere zu züchten oder durch biotechnische Maßnahmen zu verändern, soweit im Falle der Züchtung züchterische Erkenntnisse oder im Falle der Veränderung Erkenntnisse, die Veränderungen durch biotechnische Maßnahmen betreffen, erwarten lassen, dass als Folge der Zucht oder Veränderung

  1. bei der Nachzucht, den biotechnisch veränderten Tieren selbst oder deren Nachkommen erblich bedingt Körperteile oder Organe für den artgemäßen Gebrauch fehlen oder untauglich oder umgestaltet sind und hierdurch Schmerzen, Leiden oder Schäden auftreten oder
  2. bei den Nachkommen
    a) mit Leiden verbundene erblich bedingte Verhaltensstörungen auftreten,
    b) jeder artgemäße Kontakt mit Artgenossen bei ihnen selbst oder einem Artgenossen zu Schmerzen oder vermeidbaren Leiden oder Schäden führt oder
    c) die Haltung nur unter Schmerzen oder vermeidbaren Leiden möglich ist oder zu Schäden führt.“

Daneben gibt es ein Gutachten einer Sachverständigengruppe aus Tierschutz und Heimtierzucht zur Auslegung von §11b des Tierschutzgesetzes. In diesem Gutachten sprechen sich die Verfasser für das Verbot der Scottish Fold Zucht aus – aber es ist „nur“ eine Empfehlung. Bislang fehlt es allerdings an einer bundesweiten Verordnung, die ganz klar regelt, welche Zucht verboten ist und welche nicht. Mehr zu dem Thema erfährst du weiter unten, unter dem Absatz: Zählt die Faltohrkatze zur Qualzucht?

Scottish Fold Aussehen
Die Faltohrkatze hat viele Gemeinsamkeiten mit der BKH

Aussehen der Schottischen Faltohrkatze

Die Faltohrkatze ist den mittelgroßen Katzen zuzuordnen und erinnert vom Körperbau her an die BKH. Die weiblichen Katzen wiegen im Schnitt zwischen 3,5 kg und 5 kg; die Kater bringen deutlich mehr auf die Waage, sie bewegen sich zwischen 4 kg und 7 kg.

Ihr Körper ist kräftig-muskulös, wirkt manchmal leicht gedrungen. Insgesamt sollen aber Kopf, Beine und Schwanz zum Körper wohl proportioniert sein. Sprich, die Beine sind etwas kürzer als bei vielen anderen Rassen, passen aber zum Gesamtbild. Die Pfoten sind rund und stämmig. Der Schwanz soll zwei Drittel der Körperlänge nicht überschreiten. Im Ansatz ist er recht breit, läuft dann spitz zu und ist am Ende abgerundet. Erwünscht ist ein geschmeidiger, biegsamer Schwanz.

Der Kopf der Scottish Fold sitzt auf einem kurzen, kräftigen Hals. Er ist rund mit gut ausgeprägten Wangen und breitem Kinn. Die Nase soll kurz und breit sein, leichte Stopps werden hin und wieder toleriert. Die Augen der Katze sind groß und rund und stehen recht weit auseinander. Im Prinzip sind alle Augenfarben erlaubt – sie sollen aber zum Fell passen.

Das Alleinstellungsmerkmal: Die Faltohren

Namensgeber und offensichtlichstes Merkmal sind die Ohren, wodurch man sie auch von jeder anderen Katzenrasse unterscheiden kann. Die nach vorne gefalteten Ohren sind sehr klein mit abgerundeten Spitzen und stehen möglichst weit auseinander auf dem Kopf. Sie sind mützenförmig nach unten gebogen und liegen dicht am Kopf an. Das Gesicht wirkt dadurch noch runder – das Kindchenschema wird also noch stärker herausgestellt.

Hinweis: Frisch geborene Kätzchen haben zunächst Stehohren. Erst mit ca. 3 – 4 Wochen beginnen die Ohren, aufgrund des weichen Knorpels, abzuknicken. Erst dann kann man in einem Wurf feststellen, welche davon echte Scottish Fold Katzen sind. Es dauert dann noch rund weitere 2 Wochen, bis der endgültige Grad der Faltung erreicht ist.

Scottish Straight: Die Katzen in dem Wurf, bei denen die Ohren stehen bleiben, nennt man Scottish Straight.

Warum sind die Ohren gefaltet?

Die Faltohren sind die Folge einer Genmutation. Das Gen wird mit dem Kürzel Fd gekennzeichnet. Es handelt sich hierbei um ein dominantes Gen. Das heißt, nur ein Elternteil muss das Gen in sich tragen, damit es an die Nachkommen vererbt wird. Es bedeutet aber auch, dass selbst wenn zwei Schottische Faltohrenkatzen gepaart werden, auch Kätzchen mit Stehohren geboren werden können. Wie bereits erwähnt, soll jedoch diese Zucht-Variante zur Erhaltung der Gesundheit der Tiere nicht durchgeführt werden.

Fellfarben und Struktur

Das Fell der Scottish Fold ist kurz, aber überaus dicht. Das Haarkleid weist eine weiche Textur auf, wirkt recht plüschartig. Es liegt jedoch nicht am Körper an, sondern steht etwas ab. Bezüglich der Fellfarben gibt es kaum Einschränkungen, fast alle Farben und Fellzeichnungen sind erlaubt. Lediglich die Varianten Chocolate, Siam-Point und Lilac sind nicht gestattet. Weit verbreitet und sehr beliebt sind die blauen Faltohrkatzen.

Highland Fold: Neben der kurzhaarigen Faltohrkatze gibt es auch eine halblanghaarige Schwester. Diese wird Highland Fold oder auch Scottish Fold Longhair bezeichnet. Sie wird durch Einkreuzung von Perserkatzen gezüchtet.

Scottish Fold Wesen
Die faltohrigen Katzen sind ausgeglichen und gesellig

Wesen und Charakter der Schottin

Katzenhalter der Faltohrkatze beschreiben ihre Lieblinge als gesellige und zugleich sehr entspannte, ausgeglichene Tiere. Ferner ist sie nicht besonders anspruchsvoll was ihr Umfeld anbelangt. Wenn sie es nicht anders kennt, kann sie problemlos als reine Wohnungskatze gehalten werden. Über einen Balkon oder Garten würde sie sich aber dennoch freuen. Bei Freigang kann sie zudem ihr Geschick als Jägerin unter Beweis stellen. Nicht selten bringt sie ihren Menschen dann tierische Geschenke mit nach Hause.

Die Schottische Faltohrkatze fühlt sich in einer Familie sehr wohl. Sie kann gut mit Kindern, auch Hunde und andere Tiere sind willkommen. Auch wenn sie Trubel recht gut ab kann, sollte man ihr unbedingt genügend Rückzugsmöglichkeiten bieten. Wenn es für die Scottish Fold unangenehm wird und sie sich unwohl fühlt, geht sie immer eher aus der Situation heraus, als dass sie Krallen usw. zeigt. Da sie sehr sozial ist, würde ich nicht empfehlen, sie als Einzelkatze zu halten.

Die Schottin ist darüber hinaus recht anhänglich und baut eine enge Beziehung zu ihren Mitbewohnern auf. Dabei bleibt sie aber unaufdringlich und recht ruhig, so benutzt sie ihre Stimme recht selten. Dennoch schätzt sie es sehr, wenn man sich Zeit für sie nimmt, um mit ihr zu kuscheln oder zu spielen. Liebend gern legt sie sich des nachts mit ins Bett. Wenn sie das nicht darf, sollte man ihr einen gemütlichen Schlafplatz in der Nähe einrichten. Auch kuschelige Plätze an einer Fensterbank findet sie super.

Haltung und Pflege

Da das Fell der Scottish Fold recht dicht ist, sollte man sie ein wenig bei der Fellpflege unterstützen und regelmäßig kämmen. Somit beugt man effektiv unter anderem einem Darmverschluss vor. Zudem solltest du ihre Ohren immer im Blick haben. Da sie gefaltet sind, fallen Unregelmäßigkeiten viel später auf. Zudem weisen einige Tiere vermehrt Ohrensekret auf. Diesen kann man einfach mit einem Wattestäbchen und warmem Wasser entfernen.

Scottish Fold qualzucht
Handelt es sich bei der Scottish Fold um Qualzucht?

Zählt die Faltohrkatze zur Qualzucht?

Was diese Frage anbelangt, gehen die Meinungen von Verbänden, Züchtern, Tierärzten und Tierschutz sehr stark auseinander.

Glaubt man den Zuchtverbänden, die die Scottish Fold anerkannt haben, gibt es keine nachweislichen gesundheitlichen Probleme. Dort wird lediglich darauf hingewiesen, dass die Faltohrkatze immer mit einer anderen Rasse (BKH, Exotic oder American Shorthair) gepaart werden muss. Hält man sich an diese Regelung, können alle Bedenken ausgeräumt werden.

Dem gegenüber stehen Argumente von Veterinärmedizinern und dem Tierschutz, die auf große Gesundheitsrisiken für Faltohrkatzen hinweisen. Ich bin bei meiner Recherche auf die Webseite von Birgitta Kuhlmey (katzengenetik.com) gestoßen. Sie ist Richterin für Rassekatzen und spricht sich eindeutig gegen die Züchtung der Scottish Fold aus. Sie gibt sozusagen den europäischen Zuchtverbänden, die eine Anerkennung der Rasse verweigern, recht. Sie betont immer wieder, dass die Zucht der Faltohrkatze gegen den §11b des Tierschutzgesetzes verstößt. Dabei beruft sie sich auf unzählige Aussagen von Professoren und Ärzten, die sie mit den entsprechenden Quellen belegt.

Die Argumente:

  • Katzen mit einem Fd-Gen können an Osteochondrodysplasie (OCD), einer Störung des Knochen- und Knorpelgewebes erkranken
  • der Kontakt bzw. die Kommunikation mit Artgenossen ist eingeschränkt, da dies in der Regel auch über die Ohren stattfindet
  • auch das Hörvermögen ist beeinträchtigt

Sie erklärt zudem, dass die Mutation nicht nur den Knorpel des Ohres betrifft, sondern den gesamten Körper der Katze. Das ist insofern problematisch, weil daraus schwere Knochen- und Knorpel-Deformationen hervorgerufen werden können, die sich im Laufe des Katzenlebens entwickeln. Betroffen von der Krankheit sind Knöchel, Knie und Schwanz. Zu beobachten sind bei der Scottish Fold dann abnormale Haltung der Gliedmaßen und des gesamten Körpers sowie Lahmheit. Die Veränderungen des Knochengewebes sind für die Katze äußerst schmerzhaft und können letztendlich auch zu Arthritis führen.

Ob eine Erkrankung von Osteochondrodysplasie vorliegt, kann anhand eines Röntgenbildes bei Katzen ab einem Alter von einem halben Jahr festgestellt werden.

Sie sagt, bedenklich ist darüber hinaus: Auch die Straight Folds mit stehenden Ohren sind gefährdet, weil sie ebenfalls das Fd-Gen in sich tragen und weitervererben können.

Vorsicht beim Kauf von BKH

Wer auf der Suche nach einer BKH Katze ist, sollte beim Kauf sehr genau hinsehen. Achte auf Seriosität des Züchters und lass dir die Ahnentafel der Katze zeigen. Ist unter den Vorfahren eine Scottish Fold oder Straight Fold, solltest du lieber einen neuen Züchter suchen. So besteht doch die Gefahr, dass sie das Fd-Gen in sich trägt und damit gesundheitliche Probleme möglich sind.

Alternativ könnte man auch einen DNA-Test durchführen lassen. Dieser gibt Auskunft darüber, ob das Gen vorhanden ist oder nicht. Ein DNA-Test kostet rund 35 Euro.

Fazit

Letztendlich muss wohl jeder selbst entscheiden, wie er die Zucht der Scottish Fold einschätzt. Wer sich für den Kauf einer Faltohrkatze entscheidet, sollte in jedem Fall sehr sorgfältig bei der Suche nach einem geeigneten Züchter vorgehen und trotz Vertrauen einen DNA-Test machen lassen. Nur so kannst du sicherstellen, dass die Katze nicht das Ergebnis zweier Faltohrkatzen ist. Der Test ist super einfach und kann selbst durchgeführt werden. Man nimmt einfach einen Wangenabstrich und schickt ihn in ein Labor (z. B. Certagen oder Laboklin). Lautet das Ergebnis OCD/OCD waren beide Eltern Faltohrkatzen.

4 Gedanken zu „Scottish Fold: Die umstrittene Faltohrkatze

  • 8. April 2017 um 16:09
    Permalink

    Schön, dass Sie die gesundheitlichen Probleme der Faltohrkatzen deutlich aufgelistet haben.
    Je mehr Leute darüber aufgeklärt werden, desto besser.
    Welche Farbvarietäten anerkannt sind und welche nicht, finden Sie vielleicht (;-)) auf der Webseite der WCF, denn von diesem Dachverband werden die Katzen, deren Rasse-Merkmal eine Krankheit (Osteochondrodysplasie) ist, anerkannt. Dort müssten Sie auch die anerkannten Farbvarietäten finden. Wahrscheinlich sind es die gleichen Farbschläge wie bei BKH einschließlich Chocolate, Lilac, Cinnamon, Fawn und Siam-Point.

    Antworten
  • 20. Juli 2017 um 16:19
    Permalink

    Bitte prüfen Sie Ihre Angaben.

    1. Ist die Zucht in Deutschland nicht verboten

    2. Ist die Dame KEINE Richterin mehr und nur weil diese aus Spanien eine Seite betreibt ist diese nicht gleich seriös. Quellangaben sind vorhanden aber keins der Schreiben öffentlich.
    Röntgenbilder werden gezeigt welche garkeiner Katze zuzuordnen sind und eine gute Freundin ( http://www.mywaycats.de/2-2/ ) züchtet selber Fold?! Komisch Komisch

    Antworten
    • 20. Juli 2017 um 18:04
      Permalink

      Hallo Melli, vielen Dank für Ihren Kommentar. Zu 1. Sie haben recht, es fehlt bisher an einem konkreten deutschlandweiten Zuchtverbot. Allerdings gibt es Empfehlungen. Ich habe den Text entsprechend angepasst. Zu 2. Ich finde Frau Kuhlmey durchaus seriös und vertrauenswürdig. Sie gibt sehr akribisch ihre Quellen an, gibt Einsichten in ihren Mail-Verkehr und zeigt viele, viele Fälle von erkrankten Katze (inkl. Laborergebnissen). Aber ich gebe Ihnen insofern Recht, als dass sich jeder selbst ein Bild machen sollte.

      Antworten
  • 2. September 2017 um 09:49
    Permalink

    Das stimmt nicht, dass es kein Zuchtverbot für Katzen gibt, die unter den Begriff „Qualzucht“ fallen.
    Katzen mit sogenannten Faltohren fallen unter den Begriff „Qualzucht“.

    Zu diesem Thema möchte ich Sie bitten, meine Seite
    http://www.katzengenetik.com/scottish-fold-probleme/
    zu besuchen. Lesen Sie dort bitte den Download vom Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Mecklenburg Vorpommern.

    Katzen mit Faltohren kann man in den Ländern züchten, in denen es nicht verboten ist.
    In allen deutschen Bundesländern ist die Zucht Faltohrkatzen mit dem Gen für die unheilbare Erbkrankheit Osteochondrodysplasie verboten. Und das ist auch gut so.

    Der Handel mit kranken Tieren ist unethisch und unmoralisch.

    Durch DNA Tests wurde eindeutig bewiesen, dass auch Faltohrkatzen mit nur einem einzigen Gen für „Faltohren“ an Osteochondrodysplasie erkranken.

    Offenbar gibt es viele unbelesene Katzenzüchter, die das einfach nicht begreifen oder nicht begreifen wollen. Leider geht es bei der Katzenzucht eben auch immer nur ums Geld.
    Ob die Tiere leiden? Wen interessiert das schon? Hauptsache die Kasse stimmt.
    Eine Ausbildung zum Züchten von Katzen braucht man leider nicht. Auch Analphabeten können Katzen züchten.

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